Inzwischen ist er nicht nur in Frankreich und Südwestdeutschland, sondern auch in allen anderen Teilen unseres Landes sehr beliebt. Natürlich variieren die Zutaten, das geht schon beim Teig los.

Wer z.B. keine Zeit für das Anrühren des Teiges hat, wird an diesen Speed-Flammkuchen vielleicht gefallen finden. Ich habe beim Teig bewusst auf Hefe verzichtet, weil mich das Ergebnis dann eher an eine Pizza und nicht an einen Flammkuchen erinnert. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist der sehr dünn ausgerollte Boden – dadurch wird der Rand besonders knusprig und der Unterschied zur Pizza noch deutlicher.

Wir haben für diesen Artikel keine finanzielle Unterstützung bekommen und verwenden nur Produkte, von denen wir auch überzeugt sind.

Ich kannte den Flammkuchen als Spezialität aus dem Frühherbst – zusammen mit einem Glas Federweißer. Wer nicht so lange warten will, findet hier eine Version für den frühen Sommer – mit Spargel, Tomaten, Petersilie und Frühlingszwiebeln. Als Grundlage habe ich Schmand verwendet, der mit Zitronenschalen und frisch gemahlenem Pfeffer zubereitet war. So entsteht ein sommerlicher Genuss für gemütliche Abende auf Balkon oder Terrasse.

Der Kauf von Olivenöl ist Vertrauenssache! Immer wieder hört man aus der Presse, dass nicht alle Olivenöle halten was sie versprechen. Selbst teure Produkte schneiden bei Tests nicht immer gut ab. Wir durften das Olivenöl der Fa. ZELLSTEIN als kostenloses Produktmuster testen, daher kennzeichnen wir diesen Beitrag vorsorglich als Anzeige/Werbung. Das kaltgepresste Olivenöl aus Italien ist intensiv im Geschmack, dabei leicht fruchtig und wirklich zu empfehlen. Es ist völlig frei von Misstönen und zu viel Säure. Es eignet sich daher besonders gut für den Verzehr auf Salaten oder Brot. Wer den Geschmack des Olivenöls ganz direkt erleben will, sollte einen Schuss davon auf den fertige Flammkuchen geben.

Sommer-Flammkuchen

Menüfolge: Hauptgang
Portionen Vorbereitung: 6 Personen 60 Minuten
Kochzeit: 10 Minuten

Zutaten:

450 g Mehl
6 El Olivenöl
3 Eier
1 tl Meersalz
200 ml warmes Wasser
150 g Cheddar-Käse gerieben
200 g Gouda gerieben
250 g Speckwürfel
300 g Schmand
6 Stangen weißen Spargel
6 Stangen grünen Spargel
12 Cocktailtomaten
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Bund Petersilie

Portionen: 6 Personen

Anleitungen:

1- Das Eigelb vom Eiweiss trennen und zum Mehl in einen Rührschüssel geben.

2- Das Salz, das Olivenöl und das Wasser ebenfalls in die Schüssel geben und alles so lange Rühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.

Den Teig für 30-60 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. In dieser Zeit können alle anderen Zutaten vorbereitet werden.

Den weißen Spargel schälen, vom grünen Spargel die evt. holzigen Enden entfernen und beide Sorten für 5 bis 10 Minuten (je nach Dicke)

in Salzwasser blanchieren. Der Spargel sollte danach noch bissfest sein.

3- Den gelben Teil der Schale einer Bio-Zitrone abreiben und mit dem Schmand mischen.

Die Creme mit frisch und grob gemahlenem Pfeffer und Meersalz abschmecken.

Die Tomaten in Scheiben und die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden; die Petersilie hacken.

4- Ein ca. 125g schweres Stück des Teiges zu einem möglichst dünnen Fladen ausrollen.

Dabei ist etwas Geduld gefragt: es ist nötig, den Fladen immer wieder zu wenden und neu zu walzen,

bis er seine dünnen Form behält und sich nicht mehr zusammen zieht.

Die Schmand-Creme auf dem Teig verteilen und mit dem Käse bestreuen.

5- Nun die Speckwürfel und die Tomaten verteilen.

6- Es folgen die Frühlingszwiebeln und er vorgekochte Spargel.

7- Wer den Geschmack des Olivenöls zurückhaltend erleben möchte, sollte den Flammkuchen

vor dem Backen vorsichtig damit beträufeln. Macht man dies nach dem Backen, schmeckt das Olivenöl  intensiver.

8- Einen Pizzastein mittig auf den Rost eines Gasgrill legen und alle Brenner zünden.

Den Stein aufheizen lassen. Den Brenner unter dem Pizzastein schließen, wenn die maximale Temperatur erreicht ist.

Den Flammkuchen auf den Pizzastein legen und für einige Minuten backen lassen.

Natürlich kann man den Flammkuchen auch im Backofen zubereiten.

9- Zu dem Flammkuchen passt ein leichter Weisswein

Foto und Rezept: Futterattacke.de