Olivenöl und das Verdauungssystem

Olivenöl und das Verdauungssystem

Sobald wir Olivenöl essen, hat es eine Reihe von Auswirkungen entlang des Verdauungssystems. Schon in alten Zeiten wurde es für verschiedene Verdauungsstörungen empfohlen, und seine positiven Eigenschaften werden jetzt durch epidemiologische Studien und eine Fülle von wissenschaftlichen Daten bestätigt.

OLIVENÖL UND DER MAGEN

Wenn Olivenöl den Magen erreicht, reduziert es nicht den Tonus des Muskelrings oder Schließmuskels an der Basis der Speiseröhre. Aus diesem Grund reduziert es das Risiko des Flusses oder Rückflusses von Nahrung und Magensaft vom Magen in die Speiseröhre.

Olivenöl hemmt auch teilweise die Motilität des Magens. Als Folge wird der Mageninhalt des Magens langsamer und allmählich in den Zwölffingerdarm freigesetzt, was ein größeres Gefühl der "Fülle" ergibt und die Verdauung und Absorption von Nährstoffen im Darm begünstigt.

OLIVENÖL UND DAS HEPATO-BILIARY-SYSTEM

Eine der Wirkungen von Olivenöl auf das hepato-biliäre System ist, dass es sich um ein Cholagogum handelt, das eine optimale Gallenableitung und vollständige Entleerung der Gallenblase gewährleistet. Ein weiterer Effekt ist, dass es cholecystokinetisch ist, dh es stimuliert die Kontraktion der Gallenblase, was bei der Behandlung und Vorbeugung von Erkrankungen der Gallenwege äußerst hilfreich ist. Es stimuliert die Synthese von Gallensalzen in der Leber und erhöht die Menge an Cholesterin, die von der Leber ausgeschieden wird.

Kurz gesagt, stimuliert Olivenöl aufgrund seiner wohltuenden Wirkung auf den Muskeltonus und die Aktivität der Gallenblase die Verdauung von Lipiden, weil sie von der Galle emulgiert werden, und es verhindert das Auftreten von Gallensteinen.

Olivenöl und die Pfannkuchen

Wenn es verbraucht wird, produziert Olivenöl eine kleine Menge an Sekretion durch die Bauchspeicheldrüse, wodurch dieses Organ wenig, aber effizient und ausreichend "arbeitet", um all seine Verdauungsfunktionen auszuführen. Olivenöl wird bei Krankheiten empfohlen, bei denen die Pankreasfunktion aufrechterhalten werden muss, wie Pankreasversagen, chronische Pankreatitis, zystische Fibrose, Malabsorptionssyndrome usw.

OLIVENÖL UND DIE INTESTINES

Aufgrund des enthaltenen Sitosterols verhindert Olivenöl teilweise die Aufnahme von Cholesterin im Dünndarm. Es stimuliert auch die Aufnahme von verschiedenen Nährstoffen (Kalzium, Eisen, Magnesium, etc.).

Olivenöl ist daher ein Fett, das sehr gut verdaut und absorbiert wird. Es hat ausgesuchte Eigenschaften und einen milden abführenden Effekt, der gegen Verstopfung und Mundgeruch hilft.

Quelle: International Olive Oil Council www.internationaloliveoil.org